S/4HANA Archivierung mit neuem DVM deutlich einfacher

DVM „Data Volume Management“ vereinfacht die S/4HANA Archivierung von SAP-Daten. Zusätzlich vereinfacht und ersetzt es die aufwendige Datenbankanalyse von Hand.



SAP hat das DATA Volume Management mit S/4HANA überarbeitet. Mithilfe des SAP Work Centers „Datenvolumenmanagement“ lassen sich Strategien und Aktionen entwickeln, um die Größe von Datenbanken sowie die Menge an Daten in der SAP Landschaft zu verringern. Damit ist es möglich, die Gesamtbetriebskosten um bis zu 40% zu reduzieren. Die Launchpad-Gruppe „Datenvolumenmanagement“ integriert jetzt Funktionen für die Analyse der S/4HANA Archivierung. Das Universal Journal mit der SAP-Tabelle ACDOCA, in der alle SAP Daten übergreifend aufgeführt sind, dient hier als Konsolidierungstabelle. Der SAP S/4HANA Standard enthält alle Komponenten und ist zudem lizenzfrei nutzbar.


Wann nützt das SAP DATA Volume Management?

Steht man vor der Umstellung auf SAP S/4HANA und möchte sein Datenvolumen im SAP reduzieren oder muss es sogar? Soll sichergestellt werden, dass nur erforderliche Daten nach S/4HANA migriert werden, um geringere Hardware- und Lizenzkosten zu erzeugen, oder die Migrationslaufzeiten und somit die Migrationskosten zu reduzieren? Möchte man im täglichen Betrieb die optimale Nutzung der bestehenden Ressourcen der In-Memory-Datenbank SAP HANA erzielen? Dann kann SAP DATA Volume Management dabei helfen!

SAP empfiehlt eine Archivierung vor der Umstellung auf SAP S/4HANA.


Die Datenbankanalyse im SAP

Studien zeigen, dass 50% der Daten älter als zwei Jahre und 10% der Daten sogar älter als 10 Jahre sind.

Quelle: SAP


Analysen mittels DVM in Echtzeit ermöglichen es, die Potentiale einer Speicherreduzierung bei voller Transparenz direkt zu erkennen. Dadurch kann der Betrieb der S/4HANA Datenbank auf Knopfdruck optimiert werden. Durch eine konsequente Nutzung von DVM ergibt sich eine Reduzierung der Kosten für die gesamte SAP Systemlinie, da der benötigte Arbeitsspeicherbedarf systemübergreifend sinkt. Zusätzlich läuft die gesamte SAP Systemlandschaft durch eine optimierte Datennutzung auf Dauer effizienter und stabiler.

Nach der Integration und Aktivierung von DVM analysiert ein Report auf Knopfdruck alle Informationen aus dem jeweiligen System.

Die Datensammlung und Auswertung erfolgt einmalig pro Monat automatisch. Analysen konsolidieren an zentraler Stelle, und Parameter sind dort je nach Bedarf justierbar.

Es kann eine zukünftige Roadmap für geplante Aktivitäten erstellt werden, und die Umsetzung der geplanten Maßnahmen ist zentral im Blick. Mit dem Packet ST-PI 740 Service Pack 11 und höher ist das DVM „data collection for S/4HANA systems“ im EWA Datenkollektor (SDCCN) enthalten. Dabei werden die Daten nach Aktivierung automatisch einmal pro Monat gesammelt und ausgewertet. Außerdem können bei Bedarf ab Solution Manager 7.2 häufigere Auswertungen durch einen manuellen Trigger umgesetzt werden.


DVM und die S/4HANA Archivierung

Im SAP DVM sind Analysen für die SAP S/4HANA Archivierung integriert. Mit S/4HANA und mit der Einführung der Konsolidierungstabelle ACDOCA steigt das Datenbankvolumen technisch bedingt stark an. Die Analysefunktion von DVM sammelt Daten und wertet diese aus. Anhand dieser Auswertung ist direkt das Volumen ersichtlich. Zusätzlich kann das benötigte SAP Archivierungsobjekt identifiziert werden.

Änderungen in der Konfiguration der Archivierung zur Reduzierung der Datenbankgröße sind hierdurch einfach umsetzbar. Pro Archivierungsobjekt sind Simulationen bei Änderungen möglich, und ein Ergebnis ohne physischen Testlauf ist sofort erkennbar. Folgerichtig bleibt durch die neuen Funktionen die Größe der SAP HANA Datenbank auf Dauer beherrschbar, wobei identifizierte Einsparpotentiale schnell umsetzbar sind.

In Kombination mit dem SAP Solution Manager kann eine Planer-Funktion genutzt werden. Optimierungen bei Änderungen der S/4HANA Archivierung können durch die Integration in den Solution Manager schnell umgesetzt werden. Die Möglichkeit einer Simulation reduziert die Risiken gegenüber einem physischen Archivierungslauf und ermöglicht somit die frühzeitige Beurteilung möglicher Auswirkungen.


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