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Success Story: SAP HANA Datenarchivierung - Einsparungen durch Archivierung im SAP HANA-Umfeld
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21. September 2018

SAP HANA und SAP S/4HANA – bis zu 40 % Arbeitsspeicher frei geben

SAP HANA und SAP S/4HANA ist in aller Munde. Viele Kunden, auch mittelständische Kunden wechseln in unterschiedlichen Szenarien auf die SAP HANA Technologie oder direkt auf SAP S/4HANA. Was vielmals jedoch noch nicht berücksichtigt wird, ist die Speichernutzung der SAP HANA Datenbank und das dafür notwendige Speichervolumen.

Ergebnis: 40 % Reduktion des RAM Bedarfs = Kostenreduktion und verringerter Aufwand

Erfahren Sie hier, wie entplexit in diesem Projekt eine dauerhafte RAM Bedarfsreduzierung (knapp 40%) erreichte, wodurch eine dauerhafte übergreifende Kostenreduzierung resultierte und sich der Aufwand beim Betrieb, Systemkopien usw. auch bei Vorsystemen signifikant reduzierte.

Hintergrund

In den letzten Monaten haben wir bereits mehrere Projekte im SAP HANA Umfeld durchgeführt, damit der Kunde die neu eingesetzte SAP HANA Technologie effektiver und effizienter mit den zur Verfügung gestellten Ressourcen nutzen kann. Schlußendlich ist es auch eine Kostenbetrachtung.

Jedes System besitzt begrenzte Ressourcen und eine limitierte Lebensdauer. Für SAP Systeme und deren verwendete Datenbank im Hintergrund gilt dies ebenso. Im Gegensatz zu einer Oracle DB, deren Daten sich auf Platte befinden, sind die Daten bei einem HANA System im RAM (Arbeitsspeicher) geladen. Abhängig von der Nutzung des Systems wächst die Datenbank jedoch dauerhaft mehr oder minder stark. Dieses Wachstum wirkt sich auf Dauer – unabhängig von der verwendeten Datenbank – zum einen auf die Tabellengrößen als und zum anderen auf die Gesamtperformance, wodurch eine Auslagerung von nicht mehr benötigten Daten einen wichtigen Stellenwert erhält.

Projektspezifikation

Der Kunde betreibt multiple interne als auch landesspezifische SAP® Systeme mit Open Text Archivanbindung. In den angeschlossenen Archivsystemen werden sowohl Daten (Reo), als auch Rechnungsdokumente revisionssicher gespeichert. Aufgrund der verteilten Systeme wurde entschieden, diese soweit möglich zusammenzuführen und in diesem Zug das neue SAP System auch auf HANA DB zu überführen. Im weiteren Verlauf soll die Datenarchivierung, wie schon auf den Altsystemen, genutzt werden, um das neue System dauerhaft schlank und performant zu erhalten und den Bedarf an HANA Systemressourcen (RAM) zu begrenzen.

Realisierung

Im Vorfeld konnten bereits alle systemspezifischen Archivierungsprozesse und Volumina durch das entplexit Archiv Team identifiziert werden, so dass es keiner weiteren tiefgreifenden Ist-Analyse mehr bedurfte. Im Anschluss daran wurden – durch entplexit und auf Basis von Erfahrungswerten aus den Altsystemen – die Archivierungsparameter übergreifend harmonisiert und mit den identifizierten Archivierungsobjekten auf dem neuen System implementiert. Dabei gliedert sich der Einsatz der Objekte in die Bereiche mit dem höchsten anfallenden Volumen:

  • Basis
  • FI / CO
  • MM
  • SD

In der Historie hat SAP außerdem verschiedenste Änderungen und Verbesserungen für einzelne Objekte der Datenarchivierung ausgeliefert, die bislang auf den Altsystemen nicht realisiert und umgesetzt wurden. In Zukunft soll je nach Bedarf entschieden werden, ob der Einsatz weiterer Objekte notwendig und/oder sinnvoll ist, um das Wachstum der HANA DB und den daraus entstehenden RAM Bedarf dauerhaft zu begrenzen.

Projektergebnis

Aktuell konnten nach der Datenübernahme bislang 4 SAP Systeme in den „retirement mode“ versetzt werden. Insgesamt wurden 14 Archivierungsobjekte implementiert / harmonisiert, die sich über die o.g. Module gleich verteilen. Bei deren Einsatz zeigte sich, dass im Basisbereich das in 1,5 Jahren angefallene Volumen pro Monat mehrere 100 GB ausmacht. Dies belastet und erhöht, technisch bedingt, den Bedarf an RAM des SAP Systems. Aus Applikationssicht FI, CO, MM usw. hat dies jedoch weitere Auswirkungen, die sich zusätzlich negativ auf die Performance des Gesamtsystems auswirken. Nachfolgend stellen wir beispielhaft das Ergebnis nach Abschluss der Initialarchivierung grafisch dar, die in einen regelmäßigen monatlichen Zyklus überführt wurde:

HANA RAM Bedarf im Vergleich

Bild oben: SAP HANA Datenbank Nutzung ohne Archivierung

Bild: SAP HANA Datenbank Nutzung nach der Archivierung

 

 

 

 

 

 

Fazit

Die dauerhafte RAM Bedarfsreduzierung (knapp 40%) erreichte ein Volumen von mehr als 500 GB. Dies macht sich unmittelbar als dauerhafte übergreifende Kostenreduzierung bemerkbar und reduziert den Aufwand beim Betrieb, Systemkopien usw. und wirkt sich damit mittelbar auch auf alle Vorsysteme aus, da deren Größe ebenso reduziert werden konnte und wurde. Insgesamt wird damit die gesamte SAP Systemhierarchie mit Produktion, Konsolidierung und Testsystemen schlanker. Hierdurch wurden zusätzlich mehr als 2 TB RAM eingespart.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, so sprechen Sie uns gerne an. www.entplexit.com/sap

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