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Ihre SAP HANA-Datenbank kostet Sie mehr als Sie denken

  • 13. März
  • 2 Min. Lesezeit

Warum wachsende Datenvolumen in SAP HANA ein strategisches Kostenrisiko sind – und was Archivierung dagegen tun kann.


SAP HANA speichert alle Daten im Arbeitsspeicher. Jedes Gigabyte historischer Daten, das nicht archiviert wird, erhöht dauerhaft die Lizenz- und Infrastrukturkosten. Bei einer typischen SAP-HANA-Lizenzierung in 64-GB-Blöcken führt bereits eine moderate Datenreduktion zu messbaren Einsparungen.



Das Problem: Historische Daten in teurer Infrastruktur

In vielen SAP-Systemen liegen 60 bis 80 Prozent des Datenvolumens in historischen Bewegungsdaten: abgeschlossene Buchungsbelege, alte Bestellungen, erledigte Fertigungsaufträge. Diese Daten werden im Tagesgeschäft nicht mehr benötigt, belegen aber denselben teuren HANA-Speicher wie operative Daten.

Das Preismodell von SAP HANA basiert auf Speicherkapazität. Die Lizenzierung erfolgt in 64-GB-Blöcken, wobei ein einzelner Block jährlich fünfstellige Beträge kostet. Wer die Grenze eines Blocks überschreitet, zahlt sofort den vollen Preis für den nächsten. Das macht jede unnötig gespeicherte Tabelle zu einem direkten Kostenfaktor.


Was Archivierung bewirkt

SAP-Archivierung verschiebt historische Daten aus der HANA-Datenbank in ein kostengünstiges Archivsystem. Die Daten bleiben vollständig erhalten, lesbar und revisionssicher – sie belegen nur keinen HANA-Speicher mehr.

In der Praxis reduziert eine gezielte Archivierung das Datenbankvolumen um 20 bis 40 Prozent. Bei einer 2-TB-Datenbank entspricht das einer Reduktion auf 1,2 bis 1,6 TB. Der Effekt: weniger HANA-Lizenzen, schnellere Backups, kürzere Systemstartzeiten und bessere Performance im Tagesgeschäft.


Drei Signale, dass Sie handeln sollten

Ihr nächster Lizenz-Block rückt näher: Wenn die HANA-Datenbank sich der nächsten 64-GB-Grenze nähert, wird es teuer. Archivierung kann den Sprung verhindern oder hinauszögern.

Ein RISE-with-SAP-Projekt steht an: Die allokierte Kapazität im RISE-Vertrag hängt direkt am Datenvolumen. Wer vor der Migration archiviert, senkt die Vertragsbasis für fünf Jahre.

Die Performance sinkt spürbar: Wenn Reports langsamer werden und Batch-Läufe länger dauern, sind oft historische Daten in den operativen Tabellen die Ursache.


Unsere Empfehlung

Lassen Sie eine Datenvolumen-Analyse durchführen. In wenigen Wochen steht fest, welche Archivierungsobjekte das größte Einsparpotenzial bieten und wie sich die Maßnahmen auf Lizenzkosten und Performance auswirken. Der Return on Investment liegt typischerweise im ersten Jahr.

Als SAP Partner betreiben wir SAP-Archivierung als Managed Service: Analyse, Einrichtung, laufender Betrieb und Monitoring. Das interne SAP-Team wird entlastet, die Kosten sinken planbar.

 

Häufig gestellte Fragen

Wie viel HANA-Speicher lässt sich durch Archivierung einsparen?

In der Praxis liegen die Reduktionen bei 20 bis 40 Prozent des Datenbankvolumens. Bei Systemen mit langer Laufzeit und vielen abgeschlossenen Geschäftsjahren kann der Wert höher ausfallen.

Gehen bei der Archivierung Daten verloren?

Nein. Archivierte Daten werden aus der HANA-Datenbank in ein Archivsystem verschoben, bleiben aber vollständig erhalten, lesbar und revisionssicher. Der Zugriff erfolgt über SAP-Standardtransaktionen.

Wie schnell amortisiert sich eine SAP-Archivierung?

Der Return on Investment liegt typischerweise innerhalb des ersten Jahres. Bei Unternehmen, die durch Archivierung einen Lizenz-Block-Sprung vermeiden, ist die Amortisation sofort sichtbar.


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